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Wiener Christkindlmärkte entdecken und den Advent in der Stadt genießen

Autorenbild: Urlaubsparadies Heimat
Urlaubsparadies Heimat
1. Sept.
13 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 1. Okt.


Wenn der Duft von gebrannten Mandeln durch enge Gassen zieht, Punschbecher in behandschuhten Händen dampfen und historische Fassaden im warmen Licht glänzen, zeigt sich die Stadt von einer besonders schönen Seite. Ein Winteraufenthalt in Wien ist mehr als ein Städtetrip in der kalten Jahreszeit. Er ist ein Spaziergang durch Adventstimmung, Architektur, Musik, Kulinarik und kleine Rituale, die den Dezember langsamer wirken lassen.


Weitwinkelansicht eines beleuchteten Weihnachtsmarktes vor historischer Wiener Architektur.
Abends entfalten die Wiener Märkte ihren besonderen Zauber.

Die Wiener Christkindlmärkte sind dabei keine einzelne Attraktion, sondern ein ganzes Netz an stimmungsvollen Plätzen. Einige liegen mitten in der Innenstadt, andere vor Schlössern, in Parks, zwischen Museen oder in ruhigeren Bezirken. Genau das macht den Reiz aus: Jeder Markt hat seinen eigenen Charakter, seine eigene Lage und sein eigenes Tempo.



Wer klug plant, verbindet mehrere Märkte mit Spaziergängen, Museumsbesuchen, Kaffeehauspausen und abendlichen Ausblicken. So entsteht aus einem Wochenende ein runder Winteraufenthalt, bei dem die Wege fast so schön sind wie die Ziele.



Warum sich ein Besuch der Wiener Christkindlmärkte besonders lohnt


Willkommen auf dem Wiener Christkindlmarkt
Willkommen auf dem Wiener Christkindlmarkt

Viele Städte haben Weihnachtsmärkte. Doch in Wien kommt eine besondere Mischung zusammen. Barocke Schlosskulissen, kaiserliche Plätze, enge Biedermeiergassen und große Kulturhäuser liegen nah beieinander. Dadurch fühlt sich jeder Markt anders an, obwohl alle gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind.


Ein weiterer Vorteil ist die Struktur der Stadt. Die Innere Stadt bildet den historischen Kern. Rundherum liegen Bezirke, die sich wie Ringe anschließen. Wer einmal verstanden hat, wo die wichtigsten Märkte liegen, kann die Adventtage sehr entspannt planen.


Besonders angenehm ist, dass viele Märkte in der Nähe bekannter Sehenswürdigkeiten liegen. Ein Besuch lässt sich daher leicht mit diesen Klassikern verbinden:


  • Stephansdom und Graben

  • Hofburg und Volksgarten

  • Kunsthistorisches und Naturhistorisches Museum

  • Schloss Belvedere

  • Schloss Schönbrunn

  • MuseumsQuartier

  • Prater

  • Ringstraße


Auch ein Karussell für die Kinder darf nicht fehlen
Auch ein Karussell für die Kinder darf nicht fehlen

So wird der Weihnachtsmarktbesuch nicht zu einer isolierten Aktivität. Er fügt sich ganz natürlich in den Tag ein. Vormittags Museum, nachmittags Spaziergang, abends Punsch und Lichterglanz. Genau dieser Rhythmus passt perfekt zu einem winterlichen Aufenthalt.


Die wichtigsten Christkindlmärkte in der Innenstadt


Die Innere Stadt und ihre unmittelbare Umgebung sind ideal für alle, die zum ersten Mal in der Stadt sind. Hier liegen mehrere Märkte so nah beieinander, dass man sie gut zu Fuß verbinden kann. Gleichzeitig führen die Wege durch einige der schönsten Straßen und Plätze.


Die Auswahl ist enorm
Die Auswahl ist enorm

Der Christkindlmarkt am Rathausplatz liegt westlich der Innenstadt


Der Markt vor dem Wiener Rathaus gehört zu den bekanntesten Adventmärkten der Stadt. Geografisch liegt er am westlichen Rand der Inneren Stadt, direkt an der Ringstraße, im Bereich des Rathausparks. Gegenüber befinden sich Burgtheater und Universität, die Hofburg ist nicht weit entfernt.


Die Lage ist ideal für einen ersten Abend. Wer vom Schottentor, vom Parlament oder aus Richtung Volksgarten kommt, nähert sich dem Platz durch ein besonders stimmungsvolles Stadtbild. Das Rathaus bildet im Hintergrund eine große neugotische Kulisse, davor liegen beleuchtete Bäume, Marktstände und Wege durch den Park.


Der Rathausplatz ist lebendig, beliebt und oft gut besucht. Er eignet sich für alle, die den großen, klassischen Adventauftritt suchen. Hier wirkt alles festlich, hell und weitläufig. Gerade bei Dunkelheit entfaltet der Platz seine stärkste Wirkung.


Gut kombinierbar mit:


  • einem Spaziergang entlang der Ringstraße

  • einem Besuch im Volksgarten

  • der Hofburg

  • dem Burgtheater von außen

  • einem Abstecher zur Universität


Wer mehrere Tage bleibt, sollte den Rathausplatz nicht unbedingt in die engste Zeit des frühen Abends legen, wenn viele Besucherinnen und Besucher unterwegs sind. Etwas früher am Nachmittag oder später am Abend wirkt der Besuch oft entspannter.


Der Weihnachtsmarkt am Stephansplatz liegt im Herzen der Stadt


Der Stephansdom
Der Stephansdom

Der Stephansplatz ist das Zentrum der Inneren Stadt. Hier steht der Stephansdom, eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Der Markt rund um den Dom liegt damit geografisch im absoluten Zentrum und eignet sich hervorragend als Station während eines Stadtspaziergangs.


Dieser Markt ist weniger weitläufig als der am Rathausplatz, dafür sehr urban und unmittelbar. Die Stände stehen in direkter Nähe zum Dom. Das macht den Ort besonders eindrucksvoll, weil die gotische Architektur fast zum Teil der Marktstimmung wird.


Der Stephansplatz ist auch ein guter Orientierungspunkt. Von hier erreicht man den Graben, den Kohlmarkt, die Kärntner Straße und viele kleinere Gassen in wenigen Minuten. Die U-Bahn-Station liegt direkt darunter, was den Markt auch bei kaltem Wetter sehr bequem erreichbar macht.


Dieser Ort passt gut für einen ersten Kurzbesuch, einen abendlichen Spaziergang oder eine kleine Pause zwischen Sehenswürdigkeiten. Wer nur wenig Zeit hat, bekommt hier schnell ein Gefühl für den Advent in der Innenstadt.


Der Weihnachtsmarkt Am Hof liegt ruhig und zentral


Der Platz Am Hof befindet sich ebenfalls in der Inneren Stadt, etwas nordwestlich des Stephansplatzes. Obwohl er sehr zentral liegt, fühlt er sich oft etwas geschlossener und ruhiger an als die großen Durchzugsorte. Historische Fassaden rahmen den Platz ein, und die Wege zum Graben, zur Freyung oder zur Judenplatz-Gegend sind kurz.


Der Markt Am Hof spricht oft Besucherinnen und Besucher an, die Wert auf Kunsthandwerk, schöne Geschenkideen und eine etwas gediegenere Atmosphäre legen. Die Lage ist perfekt, wenn man die Innenstadt nicht nur über die großen Einkaufsstraßen erleben möchte.


Von hier lässt sich ein besonders schöner Rundgang planen: Stephansplatz, Graben, Peterskirche, Am Hof, Freyung und zurück Richtung Hofburg. Die Distanzen sind kurz, doch die Eindrücke wechseln ständig.


Der Altwiener Christkindlmarkt auf der Freyung liegt zwischen Palais und Altstadtgassen


Die Freyung liegt nur wenige Gehminuten vom Platz Am Hof entfernt. Auch sie befindet sich in der Inneren Stadt, nördlich der Hofburg und westlich des Grabens. Der Platz gehört zu den traditionsreichen Orten im Zentrum und wirkt durch die umgebenden Palais sehr elegant.


Der Markt auf der Freyung hat einen klassischen, altstädtischen Charakter. Er passt gut zu einem gemütlichen Nachmittag, bei dem man nicht nur schauen, sondern auch bewusst verweilen möchte. Wer historische Plätze liebt, findet hier eine schöne Alternative zu den großen Märkten.


Zusammen mit Am Hof bildet die Freyung eine der angenehmsten Adventrouten im Zentrum. Beide Plätze liegen nah beieinander, unterscheiden sich aber in Stimmung und Raumgefühl.


Märkte an den großen Kulturorten rund um den Ring


Rund um die Ringstraße liegen nicht nur bekannte Gebäude, sondern auch einige der schönsten Adventstandorte. Sie eignen sich gut, wenn man Kultur und Weihnachtsstimmung an einem Tag verbinden möchte.


Augenhöheansicht von dekorierten Marktständen zwischen Wiener Museumsgebäuden.
Rund um die Ringstraße liegen Kultur und Adventstimmung nah beieinander.

Der Weihnachtsmarkt am Maria-Theresien-Platz liegt zwischen zwei Museen


Der Maria-Theresien-Platz liegt zwischen dem Kunsthistorischen Museum und dem Naturhistorischen Museum. Geografisch befindet er sich direkt am Rand der Inneren Stadt, gegenüber der Hofburg und nahe dem MuseumsQuartier. Der Platz ist großzügig, symmetrisch und sehr gut erreichbar.


Die Lage macht diesen Markt besonders attraktiv für Kulturfans. Tagsüber bietet sich ein Besuch in einem der Museen an, danach wartet der Adventmarkt direkt vor der Tür. Die beiden Museumsbauten schaffen eine eindrucksvolle Kulisse, ohne dass der Platz zu eng wirkt.


Wiener Hofburg
Wiener Hofburg

Auch für Spaziergänge ist der Standort ideal. In wenigen Minuten erreicht man die Hofburg, den Volksgarten, das MuseumsQuartier oder die Mariahilfer Straße. Wer in der Nähe wohnt, kann hier sogar mehrmals vorbeischauen, ohne einen großen Umweg zu machen.


Der Markt am Maria-Theresien-Platz eignet sich besonders gut für Reisende, die Architektur, Kunst und Advent verbinden möchten. Er wirkt festlich, aber nicht so märchenhaft verspielt wie der Rathausplatz. Gerade diese Balance macht ihn reizvoll.


Das Weihnachtsdorf beim Schloss Belvedere liegt südöstlich des Zentrums


Weihachtszauber vor Schloss Blevedere
Weihachtszauber vor Schloss Blevedere

Das Schloss Belvedere befindet sich im 3. Bezirk, südöstlich der Inneren Stadt. Vom Zentrum aus ist es gut mit Straßenbahn, U-Bahn und zu Fuß erreichbar, je nach Ausgangspunkt. Die Anlage liegt leicht erhöht, mit Blickachsen, barocker Gartenarchitektur und den beiden Schlossgebäuden.


Der Markt vor dem Oberen Belvedere gehört zu den schönsten Kulissen für einen Adventbesuch. Das Schloss spiegelt sich bei passendem Wetter im Wasserbecken, die Stände stehen davor, und die ganze Anlage wirkt ruhig und elegant.


Die geografische Lage ist ideal, wenn man den Innenstadttrubel für eine Weile verlassen möchte, ohne weit hinauszufahren. Der Belvedere-Markt lässt sich gut mit einem Museumsbesuch verbinden. Auch der Hauptbahnhof liegt nicht allzu weit entfernt, was ihn für An- oder Abreisetage interessant macht.


Besonders schön ist ein Besuch am späten Nachmittag. Dann sieht man noch die Schlossanlage im Tageslicht und erlebt kurz darauf, wie die Beleuchtung stärker hervortritt.


Der Art Advent am Karlsplatz liegt südlich der Innenstadt


Art Advent am Karlsplatz
Art Advent am Karlsplatz

Der Karlsplatz liegt im Bereich zwischen Innerer Stadt, Wieden und Technischer Universität. Die Karlskirche prägt den Platz und schafft eine der markantesten Kulissen der Stadt. Geografisch liegt dieser Markt südlich des Zentrums, sehr gut angebunden durch U-Bahn und Straßenbahn.


Der Markt am Karlsplatz ist bekannt für eine kreative, kunsthandwerkliche Ausrichtung. Die Atmosphäre wirkt oft etwas alternativer und entspannter als bei den großen touristischen Märkten. Familien, Kunstinteressierte und alle, die gerne besondere handgemachte Dinge entdecken, fühlen sich hier wohl.


Die Lage ist praktisch, weil viele Ziele in Reichweite liegen. Die Oper, der Naschmarkt, das Freihausviertel und die Kärntner Straße sind nicht weit entfernt. Wer gerne zu Fuß unterwegs ist, kann vom Karlsplatz weiter Richtung Innenstadt spazieren oder in die kleinen Lokale der Wieden ausweichen.


Der Karlsplatz ist ein guter Gegenpol zum Rathausplatz. Statt großer Festinszenierung stehen hier Handwerk, Platzgefühl und die Karlskirche im Mittelpunkt.


Märkte in den charmanten Vierteln außerhalb des ersten Bezirks


Ein Winteraufenthalt wird spannender, wenn man nicht nur die großen Sehenswürdigkeiten besucht. Einige Märkte liegen in Vierteln, die auch abseits der Adventzeit beliebt sind. Dort spürt man mehr lokales Leben und entdeckt kleinere Straßen, Innenhöfe und Lokale.


Der Weihnachtsmarkt am Spittelberg liegt in engen Gassen des 7. Bezirks


Der Spittelberg befindet sich im 7. Bezirk, gleich hinter dem MuseumsQuartier und nahe der Mariahilfer Straße. Geografisch liegt er westlich der Inneren Stadt, aber noch sehr zentral. Die Gegend ist geprägt von schmalen Gassen, niedrigen Häusern und vielen kleinen Lokalen.


Der Markt am Spittelberg unterscheidet sich deutlich von den großen Plätzen. Er zieht sich durch mehrere Gassen und wirkt dadurch wie ein Adventspaziergang durch ein historisches Viertel. Man geht nicht auf einen einzelnen Platz, sondern bewegt sich von Stand zu Stand durch kleine Straßen.


Das macht den Spittelberg besonders stimmungsvoll, aber an beliebten Abenden auch eng. Wer gerne fotografiert, bummelt oder besondere Geschenke sucht, wird hier viel entdecken. Gleichzeitig lohnt es sich, etwas Zeit mitzubringen, weil man den Markt nicht im schnellen Durchgang erleben sollte.


Gut kombinierbar ist der Spittelberg mit dem MuseumsQuartier, dem Maria-Theresien-Platz oder einem Ausflug auf die Mariahilfer Straße. Auch für einen späteren Abend ist die Gegend angenehm, weil rundherum viele Lokale liegen.


Der Weihnachtsmarkt im Alten AKH liegt im 9. Bezirk


Das Alte AKH, heute Campus der Universität, liegt im 9. Bezirk, nordwestlich der Inneren Stadt. Die Anlage besteht aus Höfen und Durchgängen, die dem Markt einen geschützten, fast dorfartigen Charakter geben.


Dieser Adventmarkt wirkt besonders gemütlich, weil er nicht auf einem großen offenen Platz liegt. Die Höfe fangen die Atmosphäre ein, die Wege sind überschaubar, und das Publikum ist oft gemischt aus Studierenden, Einheimischen und Reisenden.


Die Lage ist sehr gut für alle, die im Bereich Alsergrund, Schottentor oder Universitätsviertel unterwegs sind. Vom Ring ist der Campus gut erreichbar, trotzdem fühlt er sich etwas abseits des klassischen Sightseeing-Stroms an.


Ein Besuch im Alten AKH eignet sich gut für einen entspannten Abend. Wer danach noch weitergehen möchte, kann Richtung Servitenviertel oder zurück zum Schottentor spazieren.



Der Wintermarkt am Riesenradplatz liegt im Prater im 2. Bezirk


Der Riesenradplatz liegt im Prater, im 2. Bezirk, östlich des Donaukanals. Das Wiener Riesenrad ist sein bekanntestes Wahrzeichen. Der Wintermarkt dort hat eine andere Stimmung als die innerstädtischen Märkte, weil er stärker mit Freizeit, Musik und Prateratmosphäre verbunden ist.


Geografisch eignet sich dieser Markt gut, wenn man die Stadt jenseits des historischen Zentrums erleben möchte. Die U-Bahn bringt Besucherinnen und Besucher schnell zum Praterstern, von dort ist der Riesenradplatz nah.


Der Markt am Prater passt besonders gut für einen lockeren Abend. Wer möchte, verbindet ihn mit einer Fahrt im Riesenrad. Der Blick über die winterliche Stadt ist ein schönes Erlebnis, gerade wenn die Lichter angehen.


Im Vergleich zu den Märkten bei Schlössern oder Kirchen wirkt der Prater ungezwungener. Das kann eine willkommene Abwechslung sein, wenn man schon einige klassische Märkte besucht hat.


Märkte vor Schlosskulissen und in grüneren Bezirken


Nicht alle Adventmärkte liegen im engen Zentrum. Einige verbinden Weihnachtsstimmung mit Parks, Gärten oder Schlossanlagen. Dafür nimmt man etwas längere Wege in Kauf, bekommt aber eine andere Seite der Stadt zu sehen.


Nahaufnahme eines Punschbechers und Weihnachtsgebäcks vor einer beleuchteten Schlosskulisse.
Schlossmärkte verbinden warme Genüsse mit eindrucksvoller Architektur.

Der Weihnachtsmarkt vor Schloss Schönbrunn liegt im Westen der Stadt


Weihnachtszauber vor Schloss Schönbrunn
Weihnachtszauber vor Schloss Schönbrunn

Schloss Schönbrunn liegt im 13. Bezirk, westlich des Zentrums. Es gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt und ist mit der U-Bahn gut erreichbar. Die Schlossanlage, der Ehrenhof und die weitläufigen Gärten geben dem Markt eine besonders kaiserliche Kulisse.


Der Markt vor dem Schloss eignet sich hervorragend für einen halben Tag. Man kann zuerst die Anlage erkunden, durch den Park spazieren oder das Schloss besuchen und danach den Markt genießen. Durch die Lage außerhalb der engen Innenstadt fühlt sich der Besuch wie ein kleiner Ausflug an.


Schönbrunn ist besonders schön, wenn man Tageslicht und Abendstimmung kombiniert. Am Nachmittag sieht man die Dimension der Anlage, später wirken die Stände vor der Schlossfassade besonders warm.


Dieser Markt ist ideal für alle, die einen romantischen, großzügigen Adventort suchen. Er liegt nicht zwischen engen Gassen, sondern öffnet sich vor einer großen historischen Kulisse.


Der Adventmarkt im Türkenschanzpark liegt im 18. Bezirk


Der Türkenschanzpark befindet sich im 18. Bezirk, im Nordwesten der Stadt. Er liegt abseits der klassischen Touristenwege und zeigt eine ruhigere, wohnlichere Seite des winterlichen Wien. Der Park selbst ist hügelig, grün und weitläufig, auch wenn im Advent natürlich die winterliche Stimmung im Vordergrund steht.


Ein Markt in dieser Lage spricht vor allem jene an, die bereits die zentralen Orte kennen oder bewusst etwas weniger Offensichtliches suchen. Die Anfahrt dauert je nach Ausgangspunkt etwas länger, lohnt sich aber für einen entspannteren Eindruck.


Die Umgebung wirkt weniger monumental als Rathausplatz oder Schönbrunn. Gerade deshalb kann ein Besuch angenehm sein. Man erlebt Advent dort stärker als Nachbarschaftsereignis, nicht nur als große Sehenswürdigkeit.


Der Adventmarkt in den Blumengärten Hirschstetten liegt im 22. Bezirk


Die Blumengärten Hirschstetten liegen im 22. Bezirk, also nordöstlich des Zentrums auf der anderen Seite der Donau. Diese Lage macht den Besuch zu einem richtigen Ausflug innerhalb der Stadt. Wer mehr Zeit mitbringt und gerne ungewöhnlichere Orte entdeckt, findet hier eine andere Adventkulisse.


Die Gärten sind vor allem für saisonale Gestaltungen bekannt. In der Adventzeit stehen Licht, Dekoration und Spazierwege im Mittelpunkt. Der Markt liegt deutlich außerhalb der touristischen Kernzone, was ihn für Wiederholungsbesucher besonders interessant macht.


Für einen ersten Kurztrip mit nur einem oder zwei Tagen sind zentrale Märkte meist naheliegender. Bei einem längeren Aufenthalt kann Hirschstetten aber eine schöne Ergänzung sein, vor allem wenn man Stadt und Naturgefühl verbinden möchte.


Der Adventmarkt beim Schloss Wilhelminenberg liegt im 16. Bezirk


Das Schloss Wilhelminenberg liegt im Westen der Stadt, im 16. Bezirk, erhöht am Rand des Wienerwaldes. Die Lage unterscheidet sich stark von den Märkten im Zentrum. Hier geht es weniger um enge Altstadtromantik und mehr um Ausblick, Ruhe und eine fast vorstädtische Winterstimmung.


Je nach Wetter kann der Weg dorthin besonders reizvoll sein. Die erhöhte Lage bietet schöne Blicke, und die Umgebung wirkt deutlich grüner als die Innenstadt. Für Besucherinnen und Besucher, die mehrere Tage bleiben, ist dieser Markt eine gute Möglichkeit, eine andere geografische Seite der Stadt kennenzulernen.


Er lässt sich weniger gut spontan zwischen zwei Innenstadtzielen einschieben. Besser ist es, ihn bewusst als eigenen Ausflug einzuplanen.


Welche Märkte lassen sich gut an einem Tag verbinden


Sie werden von der Vielfalt der Wiener Christkindlmärkte überwältigt sein
Sie werden von der Vielfalt der Wiener Christkindlmärkte überwältigt sein

Da viele Märkte in der Stadt eng beieinanderliegen, lohnt sich ein Plan nach geografischen Zonen. So spart man Wege und erlebt trotzdem verschiedene Stimmungen.


Route

Lage

Geeignet für

Stephansplatz, Am Hof, Freyung

Innere Stadt

kurzer Altstadtbummel mit klassischen Plätzen

Rathausplatz, Maria-Theresien-Platz, Spittelberg

westlich des Zentrums

viel Kulisse, Museen und Gassenstimmung

Karlsplatz, Belvedere

südlich und südöstlich des Zentrums

Architektur, Kunsthandwerk und Schlossatmosphäre

Schönbrunn

westlicher Ausflug

halber Tag mit Schloss und Markt

Prater

östlich des Zentrums

lockerer Abend mit Riesenrad und Wintermarkt


Sie werden jeden Tag etwas Neues entdecken
Sie werden jeden Tag etwas Neues entdecken

Für ein Wochenende bietet sich folgende Aufteilung an:


Ankunftstag


Ein erster Spaziergang durch die Innere Stadt mit Stephansplatz, Am Hof und Freyung. Das gibt sofort Orientierung und Adventgefühl.


Zweiter Tag


Vormittags Museum oder Schlossbesuch, nachmittags Maria-Theresien-Platz oder Schönbrunn, abends Rathausplatz oder Spittelberg.


Dritter Tag


Je nach Abreisezeit Karlsplatz, Belvedere oder Prater. Diese Orte lassen sich gut an unterschiedliche Zeitfenster anpassen.


Wer länger bleibt, ergänzt Türkenschanzpark, Hirschstetten oder Wilhelminenberg. So entsteht ein schöner Mix aus bekannten und ruhigeren Orten.


Praktische Tipps für einen entspannten Winteraufenthalt


Verbringen Sie ein Adventswochenende in Wien
Verbringen Sie ein Adventswochenende in Wien

Ein Adventbesuch lebt von Stimmung, aber gute Planung macht ihn deutlich angenehmer. Gerade an Wochenenden und am frühen Abend können die bekanntesten Märkte sehr voll werden. Wer flexibel ist, besucht beliebte Orte unter der Woche, am Nachmittag oder etwas später am Abend.


Warme Kleidung klingt selbstverständlich, macht aber den Unterschied. Viele Märkte liegen auf offenen Plätzen. Hände, Füße und Ohren kühlen schnell aus, besonders wenn man lange steht. Bequeme Schuhe sind genauso wichtig, denn die schönsten Christkindlmarkt-Routen führen oft über Kopfsteinpflaster und durch viele Gassen.


Auch die öffentlichen Verkehrsmittel sind ein großer Vorteil. Die wichtigsten Märkte liegen nahe an U-Bahn-, Straßenbahn- oder Buslinien. Ein Auto braucht man für einen Winteraufenthalt in der Stadt meist nicht. Zu Fuß sieht man ohnehin mehr.


Ein paar einfache Tipps helfen:


  • Märkte nach Bezirken und Routen planen

  • Stoßzeiten meiden, wenn möglich

  • Bargeld und Karte mitnehmen, da nicht jeder Stand gleich funktioniert

  • Punschhäferl bewusst zurückgeben oder als Erinnerung behalten, je nach System vor Ort

  • Zeit für Pausen einplanen

  • Nicht zu viele Märkte an einem Abend erzwingen


Gerade der letzte Punkt ist wichtig. Drei Märkte klingen machbar, können aber schnell zu viel werden, wenn man überall essen, schauen und fotografieren möchte. Besser sind weniger Stationen mit mehr Genuss.


Was man kulinarisch nicht verpassen sollte


Die Wiener Adventmärkte duften nach süßen und herzhaften Klassikern. Je nach Markt findet man unterschiedliche Angebote, doch einige Dinge gehören fast immer dazu.


Wärmen Sie sich auf
Wärmen Sie sich auf

Punsch und Glühwein sind die wärmenden Begleiter vieler Rundgänge. Dazu kommen gebrannte Mandeln, Maroni, Lebkuchen, Baumkuchen, Ofenkartoffeln, Würstel, Käsegerichte oder regionale Spezialitäten. Wer gerne probiert, sollte nicht gleich am ersten Stand alles bestellen. Oft entdeckt man ein paar Schritte weiter etwas, das noch besser passt.


Auf dem Christkindlmarkt zählt man keine Kalorien
Auf dem Christkindlmarkt zählt man keine Kalorien

Auch alkoholfreie Heißgetränke sind weit verbreitet. Das ist angenehm, wenn man mehrere Märkte besucht oder mit Kindern unterwegs ist. Für Naschkatzen gehören Kekse, Schokolade, kandierte Früchte und warme Mehlspeisen zu den schönsten kleinen Pausen.


Nutzen Sie die Gelegenheit zum Besuch eines Wiener Kaffeehauses
Nutzen Sie die Gelegenheit zum Besuch eines Wiener Kaffeehauses

Besonders reizvoll ist die Verbindung mit der Wiener Kaffeehauskultur. Ein Adventtag muss nicht nur draußen stattfinden. Nach einem langen Spaziergang kann eine Melange in einem Kaffeehaus genauso festlich wirken wie ein Punsch im Freien.



Wenn die Kälte zu stark wird, darf der Rückzug dazugehören


Der Winter kann wunderschön sein, aber er bleibt Winter. Wind am Rathausplatz, feuchte Kälte in engen Gassen oder kalte Füße nach mehreren Stunden im Freien können die Stimmung schnell dämpfen. Dann ist es kein Scheitern, eine Pause einzulegen. Im Gegenteil, ein guter Winteraufenthalt lebt vom Wechsel zwischen draußen und drinnen.


Was wäre die Adventszeit ohne Gebäck ?
Was wäre die Adventszeit ohne Gebäck ?

Nach einem Marktbesuch kann man sich in ein Museum setzen, in ein Kaffeehaus wechseln oder einfach kurz ins gemütliche Hotel zurückziehen, um Kaffee und Gebäck zu genießen, wenn es draußen zu kalt ist. Gerade diese kleinen Ruhephasen machen den nächsten Spaziergang wieder schöner.


Auch die Herren können den süßen Verführungen nicht widerstehen
Auch die Herren können den süßen Verführungen nicht widerstehen

Ein Hotel in guter Lage hilft dabei sehr. Wer zentral oder gut angebunden wohnt, muss den Tag nicht komplett durchplanen. Man kann vormittags losziehen, am Nachmittag pausieren und abends noch einmal zu einem Markt aufbrechen. Das ist besonders angenehm, wenn man mit Kindern reist, Geschenke trägt oder einfach ohne Stress unterwegs sein möchte.


Aufwärmen am Kamin - Einfach wunderbar
Aufwärmen am Kamin - Einfach wunderbar

Der perfekte Winteraufenthalt entsteht aus Mischung


Die Wiener Christkindlmärkte sind so reizvoll, weil sie nicht alle gleich sind. Der Rathausplatz bietet den großen festlichen Auftritt. Der Stephansplatz bringt Advent mitten ins historische Zentrum. Am Hof und Freyung zeigen die elegante Altstadt. Der Maria-Theresien-Platz verbindet Museen und Lichter. Schönbrunn und Belvedere liefern Schlosskulissen. Karlsplatz, Spittelberg, Altes AKH und Prater ergänzen eigene Charaktere, von kreativ bis ungezwungen.


Wien im Advent - Wie im Märchen
Wien im Advent - Wie im Märchen

Wer die geografische Lage der Märkte nutzt, plant leichter und erlebt mehr. Die zentrale Altstadt eignet sich für kurze Wege. Die Ringstraße verbindet Kultur und Advent. Die äußeren Bezirke bringen Abwechslung und ruhigere Eindrücke. So wird aus dem Besuch mehr als eine Liste abgehakter Märkte.


Übernachten Sie in zentraler Lage - Sie werden dankbar sein für kurze Wege
Übernachten Sie in zentraler Lage - Sie werden dankbar sein für kurze Wege

Am schönsten bleibt ein Winteraufenthalt, wenn genug Zeit für spontane Momente bleibt: ein zusätzlicher Punsch, ein Umweg durch eine beleuchtete Gasse, ein Blick auf ein Schloss im Abendlicht oder eine warme Pause, bevor es wieder hinausgeht. Genau darin liegt der Zauber der Wiener Adventzeit.


Alle Angaben sind ohne Gewähr.



Hotel Josefshof am Rathaus
Hotel Josefshof am Rathaus






 
 
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